Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Finde die besten Garagisten in deiner Nähe
>
Ratgeber-Übersicht
>
Auspuffband: effektiver Hitzeschutz für das Motorrad

Auspuffband: effektiver Hitzeschutz für das Motorrad

Auspuffband ist nicht nur ein tolles Gimmick für Fans von Rat Bikes. Das grob strukturierte Gewebeband ist auch ein bewährter Hitzeschutz für alle anderen Motorräder – unabhängig von Marke, Modell oder Schlüsselnummer. Es wird sogar behauptet, dass durch die Verwendung von Hitzeschutzband die Motorleistung gesteigert werden könne. Wir gehen hier dieser und anderen Fragen auf den Grund – lies weiter für spannende Informationen zum Auspuffband.

Welche Produkte eignen sich zum Hitzeschutz bei Auspuffanlagen am Motorrad?

Wer seiner Auspuffanlage einen wirkungsvollen Hitzeschutz verpassen möchte, sollte eindeutig Auspuffband verwenden. Der Fächerkrümmer am Auspuff deines Motorrads kann an seiner Aussenseite Temperaturen von mehr als 500 Grad aufweisen. Es gibt nur wenige Materialien, die diesen Temperaturen standhalten können – unter anderem Edelstahl und Fiberglas.

Auspuffband der hochwertigeren Kategorie besteht aus bis zu zwei Millimeter dickem Fiberglas und verträgt Temperaturen bis zu 750 Grad. Durch die Montagetechnik liegt es noch dazu doppelt: Dadurch entsteht eine vier Millimeter dicke Isolierschicht. Zudem gibt es auch noch sogenannte „Hitzeschutzaufkleber“. Das sind Produkte aus robuster Aluminiumfolie, die an Gegenständen in der Nähe von heissen Auspuffanlagen angebracht werden – beispielsweise am Kat. Sie eignen sich für alle Fahrzeuge, nicht nur für das Motorrad.

Wozu dient Hitzeschutzband beim Motorrad?

Auspuffband wird schon seit vielen Jahren im Rennsport verwendet. Bei Rennwagen ist die Hitze im Motorraum ein ernsthaftes Problem. Wenn der Motor überhitzt, kann das Benzin anfangen zu kochen. Auch die Elektronik kann durch übergrosse Hitze versagen. Deshalb werden Auspuff und Krümmer mit mehreren Lagen Auspuffband umwickelt. So bleibt die Hitze der Abgase nicht im Motorraum, sondern wird in die Aussenluft abgeleitet. Beim Motorrad dient Hitzeschutzband unter der Verkleidung zur Vermeidung von Hitzenestern. Bei Underseat-Auspüffen und anderen hochgelegten Auspuffanlagen schützt es zudem den Fahrer vor Verbrennungen.

Welches Zubehör benötige ich zur Montage von Auspuffband am Krümmer?

Wenn du hochwertiges Auspuffband verwendest, ist die Montage recht einfach. Am besten erkundigst du dich dort, wo du auch deine Ersatzteile und sonstiges Zubehör kaufst, welches Hitzeschutzband für dein Bike geeignet ist. Die Grösse der Rollen ist normalerweise standardisiert: fünf Zentimeter Breite, zehn Meter Länge und etwa zwei Millimeter Dicke. In einer Werkstatt erhältst du auch Informationen zur benötigten Menge Auspuffband für deine Zwecke. Manche Rat Biker stylen ihr Motorrad nicht nur am Fächerkrümmer mit Hitzeschutzband. Sie umwickeln zudem auch den Lenker und den gesamten Auspuff – für einen „rattenscharfen Look“. Falls du so etwas vorhast, solltest du dich wirklich in deiner Werkstatt beraten lassen. Ausser dem Auspuffband brauchst du dann noch passende Schlüssel, um deinen Krümmer zu demontieren, Schlauchschellen oder Kabelbinder aus Stahl sowie Industriereiniger.

Wie montiere ich das Auspuffband an den Krümmer?

Um das Auspuffband am Krümmer anzubringen, muss dieser ausgebaut und kalt sein. Ausserdem solltest du Ablagerungen wie Fett oder Schmutz entfernen, damit diese nicht einbrennen. Weiche das Band vor der Montage in kaltem Wasser ein, damit keine Fiberglaspartikel in die Luft gelangen. Trage vorsorglich eine Schutzmaske bei der Montage. Den Anfang des Hitzeschutzbands fixierst du mit einer Schlauchschelle oder einem Kabelbinder aus Stahl. Dann wickelst du das Band straff um den Krümmer, wobei die einzelnen Windungen zwei bis drei Zentimeter überlappen sollten. Das Ende schlägst du nach innen um und befestigst es auf dieselbe Weise wie den Anfang.

Hier eine Anleitung zur Montage von Hitzeschutzband in Stichpunkten:

  • Zubehör zurechtlegen
  • Krümmer demontieren
  • Mit Industriereiniger säubern
  • Auspuffband vornässen
  • Anfang der Wicklungen fixieren
  • In überlappenden Wicklungen straff montieren
  • Ende fixieren
  • Krümmer montieren

Welche Informationen gibt es zum Thema „Leistungssteigerung durch Hitzeschutzband“?

In Biker-Kreisen kursiert schon lange das Gerücht, dass die Verwendung von Auspuffband eine Steigerung der Motorleistung bewirken kann. Prinzipiell ist das nicht völlig falsch. Wenn du deinen Krümmer mit Hitzeschutzband umwickelt hast, werden die Abgase heisser. Dadurch haben sie eine geringere Dichte und ihre Flussgeschwindigkeit wird beschleunigt. So kann eine bessere Zylinderfüllung entstehen, was wiederum die Verbrennung verbessern kann. Auf diese Weise ist es möglich, dass sich die Motorleistung deines Motorrads steigert. Damit sich dieser Effekt aber bemerkbar macht, brauchst du einen wirklich erfahrenen Mechaniker: Ohne ein spezielles Feintuning wirst du keine Leistungssteigerung bei deinem Motorrad feststellen können.

Warum sind Kabelbinder optimal zur Montage von Auspuffband?

Verwende möglichst Kabelbinder aus Stahl, um den Anfang und das Ende deines Hitzeschutzbands zu befestigen. Manche Biker fixieren die beiden Enden einfach nur mit Stahldraht. Das garantiert aber keinen hundertprozentig festen Halt. Schlauchschellen sind da schon zuverlässiger. Allerdings besteht beim Anlegen von Schlauchschellen eine gewisse Verletzungsgefahr – der Schraubenzieher rutscht dabei schnell einmal aus. Mit Kabelbindern gehst du auf Nummer Sicher.

Wieso qualmt mein Auspuffband?

Du bist fertig mit der Montage deines Hitzeschutzbands und willst gerade eine Runde um den Block drehen. Plötzlich fängt dein Auspuff an zu qualmen – Kupplung, Bremse, Feuerwehr? Aber keine Angst: Du kannst einfach weiterfahren. Es ist völlig normal, dass Auspuffband anfangs raucht, wenn es heiss wird. Das legt sich nach ein paar Fahrten.

Der Garagevergleich für die Schweiz. Finde die besten Garagisten in deiner Nähe - mit Preisen und Bewertungen!

Das könnte dich auch interessieren

MFK Vorbereitung: Diese Massnahmen gilt es zu treffen

Die Motorfahrzeugkontrolle, kurz MFK, ist eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Fahrzeuguntersuchung. Dieser periodischen Prüfungspflicht unterliegen alle Personenwagen und Motorräder in der Schweiz. Bei der Prüfung wird festgestellt, ob das entsprechende Fahrzeug den gesetzlichen Bestimmungen entspricht und noch betriebssicher ist. Damit bei der Untersuchung alles glatt läuft, solltest du die MFK Vorbereitung möglichst gewissenhaft durchführen und dir dabei Hilfe von einem kompetenten Garagisten holen.

Korrosionsschutzmittel: unentbehrliche Helfer im Alltag

Ohne Korrosionsschutzmittel wären die meisten Gegenstände aus Metall innerhalb kürzester Zeit völlig verrostet – besonders in unseren Breiten. Aber zum Glück gibt es ja viele verschiedene Produkte, mit denen wir den Gartenzaun oder das Auto vor Wind und Wetter schützen können. Metalle mit einer gewissen Korrosionsbeständigkeit müssen nur von Zeit zu Zeit poliert werden, um wieder auszusehen wie neu. Um unser Auto sollten wir uns aber etwas intensiver kümmern – auf jeden Fall, wenn wir ohne Mängel durch die nächste MFK kommen möchten.

Das Zündkerzenbild hilft, eventuelle Fehler im Motor zu ermitteln

Ein Blick auf das Kerzengesicht zeigt, ob die Zündung in Ordnung ist. Wenn du dich mit den typischen Zündkerzenbildern auskennst, kannst du selbst feststellen, ob das Gemisch des Vergasers stimmt. Nur bei der richtigen Auswahl der Zündkerzen sind die optimale Verbrennung und der korrekte Wärmewert sichergestellt. Für den einwandfreien Start der Motoren von Autos, Motorrädern und Rollern lohnt es sich also, die typischen Bilder der Zündkerzen kennenzulernen. So findest du schnell heraus, ob der Zustand der Zündkerze in Ordnung ist. Bei Bedarf wechselst du die Zündkerze einfach aus.

Felgen pulverbeschichten lassen: Tipps für mehr Schutz und eine schönere Optik

Bist du viel mit deinem Auto unterwegs, sind die Felgen die Leidtragenden und machen so einiges mit: Verschmutzungen bleiben nicht aus und durch Bordsteinkanten, Streusalz oder Rollsplitt sind kleinere Schäden an den Felgen keine Seltenheit. Damit es erst gar nicht zu hartnäckigem Schmutz, zu Rissen und Kratzern kommt, kannst du deine Felgen pulverbeschichten lassen. Eine Pulverbeschichtung bietet nicht nur effektiven Schutz, sondern wertet sowohl Alu- als auch Stahlfelgen enorm auf. In unserem Ratgeber erklären wir dir, wie du deine Felgen pulverbeschichten lassen kannst, wie das Verfahren funktioniert und worauf du dabei achten solltest.

Pneu wechseln: In sieben Schritten zum neuen Reifen

Zweimal im Jahr ist es Zeit, die Pneus zu wechseln. Gegen Ende März sind die Sommerreifen dran und spätestens im November braucht dein Wagen wieder Winterreifen. Deine Werkstatt bietet dir bestimmt einen zufriedenstellenden Service an. Die Beratung ist sicherlich auch gut. Aber hast du schon einmal dran gedacht, die Pneus selbst zu wechseln? Vor allem Kompletträder lassen sich ganz einfach austauschen. Ob es sich um Winterkompletträder oder Sommerkompletträder handelt, spielt dabei keine Rolle. Mithilfe unserer Anleitung lernst du ganz schnell, wie du deine Pneus selbst wechselst. Bei der nächsten Panne bist du dann auch bestens vorbereitet.

Bremssattellack: Das optische Highlight fürs Auto

Ein lackierter Bremssattel symbolisiert Dynamik und Sportlichkeit und ist ein extravagantes Detail an deinem Fahrzeug. Mit Bremssattellack kannst du mit etwas handwerklichem Geschick und kleinem Einsatz selbst den Gesamtlook deines Autos aufwerten und seinen Wiederverkaufswert steigern. Alles, was du über Bremssattellack wissen solltest, welche Produkte sich eignen und wie du deine Bremssättel selbst lackieren kannst, erfährst du in unserem Ratgeber.